Sie sind hier: Angebote / Kindertageseinrichtungen / DRK Kita Villa Kunterbunt / Integratives Arbeiten

Ansprechpartnerin

Frau
M. Stenkamp

Tel: (02864) 4607

Mail

 

Integratives Arbeiten

Selbstverständlich arbeiten wir seit vielen Jahren integrativ.

Was heißt das eigentlich integrativ?

Aus dem Lateinischen abgeleitet bezeichnet der Begriff „Integration“ die Wiederherstellung eines „Ganzen“ und wird im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet für die gesellschaftliche Eingliederung und Einbeziehung von Minderheiten und Randgruppen, die bislang ausgeschlossen bzw. sozial ausgegrenzt sind, z.B. Ausländer, Obdachlose, usw. und Behinderte, sowie von Behinderung bedrohte Menschen.

In unserer Erklärung geht es um behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder.

Dabei ist zu beachten, das Integration nicht im Sinn aufzufassen ist, der Behinderte habe sich zu integrieren, sondern als Prozess gegenseitiger Bemühung um ein gemeinsames gesellschaftliches Leben.

Was bedeutet „Behinderung“?

Als „behindert“ bezeichnet man alle Menschen, die in ihrem Lernen, im sozialen Verhalten, in der sprachlichen Kommunikation oder in der psychischen Fähigkeiten so weit beeinträchtigt sind, dass ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft wesentlich erschwert ist.
Deshalb bedürfen sie besonderer pädagogischer Förderung.

Ein wesentliches Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist es, die gegenseitige Akzeptanz zwischen Behinderten und Nichtbehinderten zu erhöhen und Diskriminierungen der Behinderten entgegenzuwirken.

Allen soll ermöglicht werden, dass es normal ist, „verschieden“ zu sein und in diesem „Verschieden-sein“ geachtet zu werden.

Sowohl Behinderte als auch Nichtbehinderte haben Bedürfnisse nach Kontakt, Zuwendung, Sinneseindrücken, Ruhe, Aktionen, u.v.m.

In der integrativen Arbeit ist es uns wichtig, dass Art und Weise der Äußerung von Bedürfnissen und die Möglichkeiten zur Erfüllung unterschiedlich sind und im pädagogischen Handeln berücksichtigt werden.

Ziele, die sich auf die Ich-, Sozial-, und Sachkompetenz beziehen, stehen im Vordergrund. Zielsetzungen aus dem Bereich der Sachkompetenz werden durchaus nicht aus den Augen verloren, sondern nach jeweiligen Möglichkeiten der Kinder angestrebt, denn sie dienen letztendlich einer besseren Bewältigung von Lebenssituationen und ergänzen somit die persönlichen Kompetenzen. Als Basis für die Weiterentwicklung ist eine Atmosphäre in der Gruppe grundlegend wichtig, in der sich alle Kinder wohl fühlen, Regeln im Umgang miteinander teilen können. Wir sind Begleiter und stützen in diesem Prozess, das Lernen, Wachsen, Entfalten von kindlichen Fähigkeiten und das Leben in der Gemeinschaft. Der Förderbedarf eines Kindes wird im umfassenden Austausch mit Ärzten, Therapeuten, Krankengymnasten und natürlich in vielen Gesprächen mit den Eltern des integrativen Kindes geplant und reflektiert.

Unsere Einrichtung schafft eine sehr gute Vorraussetzung für die integrative Arbeit, da ein Behinderten WC, sowie ein Bällchenbad, usw. vorhanden sind. Der Eingangsbereich und das Erdgeschoss sind ebenerdig und lassen beste Möglichkeiten zu, um integrativ arbeiten zu können.