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Übung der Einsatzeinheit

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der DRK-Ortsvereine Borken, Reken und Velen-Ramsdorf trafen sich zu einer eintägigen Übung die ihren Abschluss im „RekenForum“ in der Gemeinde Reken fand. Die Übungsleitung bestehend aus dem Velen-Ramsdorfer DRK-Zugführer Michael Schäpers, dem Borkener DRK-Fachdienstausbilder Johannes Raap und dem Rekener Rotkreuzleiter Stefan Niewerth, hatten das entsprechende Szenario ausgearbeitet. Nach Alarmierung kamen die Einsatzkräfte an den jeweiligen örtlichen DRK-Standorten zusammen, um sich mit ihren Einsatzfahrzeugen zum vereinbarten Bereitstellungsraum an der Heinrich-Hertz-Str. in Borken zu begeben. Dort formierten sich die Einsatzfahrzeuge, mehrere Kleinbusse, zwei Fahrzeuggespanne mit Geräteanhängern und ein LKW, zu einem sogenannten Marschverband der dann in Form eines Kraftfahrzeugmarsches in das Übungsgebiet abrückte. Während des Kraftfahrzeugmarsches galt es, das Verlegen einer taktischen Einsatzformation mit mehreren Fahrzeugen über eine längere Distanz zu trainieren. Dabei ist auch und insbesondere die Nutzung von, in der Straßenverkehrsordnung dafür vorgesehenen, Sonderrechten erprobt worden. Im Übungsgebiet angekommen wurde der eigentliche Einsatzauftrag bekanntgegeben. In Folge eines Bombenfundes bei Bauarbeiten an einem Kanalschacht, musste nunmehr eine Betreuungsstelle für die diesbezüglich evakuierte Bevölkerung im „RekenForum“ eingerichtet werden. Binnen kürzester Zeit wurde durch die DRK-Einsatzkräfte das „RekenForum“ dafür als Notunterkunft mit der notwendigen Infrastruktur ausgestattet und eingerichtet. Neben einer Registrierungsstelle wurden unter anderem ein Aufenthalts- und Ruhebereich, eine Getränke- und Verpflegungsausgabestelle, sowie eine Erste-Hilfe-Station eingerichtet. Es wurde sogar an einen „Wickelbereich“ für Eltern mit Säuglingen gedacht. Die drei DRK-Ortsvereine sind im Rahmen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr/des Katastrophenschutzes, neben ihren sanitätsdienstlichen Aufgaben, schwerpunktmäßig für die betreuungsdienstliche Versorgung von unverletzt Betroffenen einer Schadenslage vorgesehen und diesbezüglich speziell ausgebildet und ausgestattet. Sie stehen daher nicht zuletzt auf Grund dieser Spezialisierung auch für überörtliche Einsätze zur Verfügung. Der Kraftfahrzeugmarsch und die damit verbundene funktechnische Kommunikation bildeten daher, neben dem eigentlichen betreuungsdienstlichen Auftrag, das wesentliche Ausbildungsziel dieses Tages. Die Übungsleitung zog abschließend ein positives Fazit und sprach allen Einsatzkräften und den Betroffenendarstellern, die dieser Übung die notwendige Realitätsnähe verliehen haben, ihren Dank aus.

 

Gruppenbild mit Einsatzfahrzeugen bei einem technischen Halt während des Kraftfahrzeugmarsches