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Realitätsnahe Probe des Ernstfalls

06.04.2016. Der jungen Leute der Rekener Feuerwehr und des Roten Kreuzes haben für den Ernstfall geübt. Dazu wurde der Nachwuchs zur Bauschreinerei Looks in Hülsten gerufen, wo sich eine Verpuffung im Spänebunker ereignet hatte, ein Gebäude in Flammen stand und Mitarbeiter des Betriebes als vermisst galten. Als Erstes ging es darum, das Feuer zu löschen und die Verletzten zu versorgen. Beim ihrem Eintreffen verschaffte sich die Feuerwehr deshalb zunächst einmal einen ersten Eindruck und danach einen detaillierten Überblick. Vermisst wurden insgesamt drei Personen.

Bei einer Übung auf dem Gelände der Bauschreinerei Looks kümmern sich die Rekener Jugendrotkreuzler um verletzte Personen.

Die Feuerwehr baute auf dieser Lage einen Löschangriff auf und rüstete sich mit schwerem Atemschutzgerät aus, um Verletzte in dem betroffenen Gebäude zu suchen. Gleichzeitig installierten weitere Feuerwehrhelfer mit den Kollegen des Roten Kreuzes eine Verletztenablage zur Erstversorgung. Im Gebäude fanden die Jugendlichen der Feuerwehr noch weitere verletzte Personen und übergaben diese an die Rotkreuzhelfer, die in der Verletztenablage um das Leben der Geretteten kämpften. Behandelt werden mussten Bewusstlose und Menschen mit Verbrennungen ebenso wie Betroffene mit nur leichten Verletzungen.

Mit Löscharbeiten beschäftigt ist die Jugendfeuerwehr Reken, die sich auch für die rasche Bergung der Verletzten kümmern muss.

Nachdem das Feuer gelöscht war, gingen alle Beteiligten noch einmal alle Stationen bei einer Nachbesprechung durch. Das Jugendrotkreuz erklärte der Jugendfeuerwehr den Aufbau und den Ablauf des Verletztensammelplatzes, dazu noch die Erstversorgung der Betroffenen. Anschließend verdeutlichte der Feuerwehrnachwuchs den jungen DRK-Helfern, wie der Löschangriff und die Menschenrettung verlaufen sind. Stefan Niewerth, Rotkreuzleiter des DRK-Ortsvereins Reken, bedankte sich zum Abschluss der positiv verlaufenen Übung bei der Bauschreinerei Looks für die Zurverfügungstellung der Örtlichkeiten und beim Jugendrotkreuz des Kreises Borken für die sehr echte Darstellung der Verletzten. (pi/hh)