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DRK Reken übt mit Lembecker Feuerwehr

09.04.2016. Am zweiten April-Wochenende ist der DRK Ortsverein Reken zusammen mit dem DRK Ortsverein Borken nach Lembeck ausgerückt, um an der jährlichen Großübung der dortigen Feuerwehr teilzunehmen. Das Szenario sollte dieses Mal ein durchweg untypisches Feuerwehrgeschehen sein. Man entschied sich für einen Massenunfall mit  vielen Verletzten und zahlreichen betroffenen Personen, die an Ort und Stelle erstversorgt werden mußten. Was war passiert? Eine Gruppe Jugendlicher veranstaltete auf einem Heuwagen eine Party. Dabei bekam der Fahrer des Treckers einen Schlaganfall und verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Heuwagen kippte um und klemmte mehrere junge Leute ein. Die ersteintreffende Feuerwehr musste sich zunächst einen Überblick verschaffen, um dann die Helfer richtig einzuteilen.

Die Sanitäter des DRK Reken und die Feuerwehr Lembeck bei der Versorgung von verletzten Personen.

Man konnte schon merken, dass einige Feuerwehrmänner am Anfang ein wenig überfordert mit der Aufgabe waren und an ihre Grenzen stießen. Schnell zu Hilfe kam das Rote Kreuz, um in unmittelbarer Nähe erst einmal einen Behandlungsplatz und ein Zelt aufzubauen. Das DRK Reken begann sofort mit der Behandlung der verletzten Personen. Sogar ein Notfall-Seelsorge-Team wurde aktiv, um die Einsatzkräfte seelisch zu unterstützen.  Allen ehrenamtlichen Helfern wurde bei der Übung einiges abverlangt, nämlich die körperlich wie auch mental nicht einfache Versorgung und Rettung von Jugendlichen, die zum Teil äußerst schwer verletzt waren und vor Schmerzen schrien. Für alle Helfer war es am Ende eine aufregende und anstrengende, aber durchweg gelungene Übung, die mit einer detaillierten Besprechung aller Beteiligten und mit Verbesserungsvorschlägen ausklang. (pi/hh)

Der Rekener Rotkreuzleiter Stefan Niewerth (l.) mit allen an der Großübung beteiligten Helferinnen und Helfern.