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Jugendfeuerwehr und Jugendrotkreuz proben den Ernstfall

Gruppenbild nach der Übung

Am 28. November veranstalteten die Jugendfeuerwehr und das Jugendrotkreuz eine erste gemeinsame Übung. Nach länger Planungsphase und intensiver Vorbereitung der teilnehmenden Kinder war es dann endlich soweit. Die erste Übung mit der Jugendfeuerwehr und dem Jugendrotkreuz konnte starten. Der Ablauf: Im alten Gebäude der Kita St. Antonius wurde ein Feuer simuliert, und die Jugend musste den Brand löschen sowie die Verletztenversorgung übernehmen.
 
Zuerst traf sich der Nachwuchs der Feuerwehr und des Roten Kreuzes an der Feuerwehr Klein Reken, um in Gruppen eingeteilt zu werden und Anwesenheitslisten zu erstellen. Anschließend besetzte man die Fahrzeuge und wartete auf eine Alarmmeldung aus dem Kindergarten St. Antonius in Klein Reken. Umgehend setzte sich die Fahrzeugkolonne dann in Bewegung, um die Menschen zu retten und das Feuer zu löschen.
 
Vor Ort wurde zunächst ein schnelles Lagebild vom Ausmaß der Katastrophe erstellt, um angemessen reagieren und effektiv handeln zu können. Als Erstes begannen die Jugendrotkreuzler mit der Einrichtung eines Verbandsplatzes. Zeitgleich sorgte die Jugendfeuerwehr für eine ausreichende Beleuchtung und startete den Löschangriff von zwei Seiten. Am schwierigsten gestaltete sich die Suche nach den Verletzten, weil man alle Gebäude mit Hilfe einer Nebelmaschine zuvor verraucht hatte.
 
Insgesamt konnten fünf Verletzte aus dem Kindergarten geborgen und gerettet werden, unter anderem auch zwei Übungspuppen der Feuerwehr. Die Verletzten mit Brandwunden und Schnittverletzungen erhielten ihre Erstversorgung auf dem Verbandsplatz des Jugendrotkreuzes, und nach rund einer Stunde waren alle Verletzten gerettet und medizinisch behandelt. Ungefähr zur gleichen Zeit hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle, so dass die Vorgesetzten die Übung erfolgreich beenden konnten, nachdem alles gepackt und gereinigt war.
 
Am Gerätehaus der Feuerwehr Klein Reken führte man zum Abschluss der Aktion eine kleine Nachbesprechung mit allen Beteiligten durch. Stefan Niewerth, Leiter des Jugendrotkreuzes, und Christian Fiedeler, Leiter der Jugendfeuerwehr, zogen eine rundum positive Bilanz: „ Der gemeinsame Test mit den jungen Leuten war sehr sinnvoll, und wir sind uns darüber einig, in Zukunft des Öfteren solche Übungen durchzuführen.“ Weitere Informationen zum Jugendrotkreuz und zur Jugendfeuerwehr sind im Internet unter den Adressen www.jrk-reken.de und www.feuerwehr-reken.de erhältlich.